Von der Natur gelernt - das abc Implantatssystem

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Bewährtes neu denken – mit diesem Leitgedanke hat Heliocos den Grundstein für ein einzigartiges Implantatsystem gelegt. Und wir haben damit nicht gemeint, bestehende Implantatsysteme nachzubauen, sondern haben uns an der Natur orientiert. Die Natur bietet selbst in der Implantologie Ansätze, die Patienten und Anwendern Vorteile bringen. In die Entwicklung des abc®-Implantatsystems sind über 20 Jahre implantologische Erfahrung eingeflossen. Nach einem bionischen Ansatz wurde das Anker-Basis-Prinzip entwickelt und dieses wurde bereits kurz nach seiner Einführung mit dem CyberOne Hightech Award belohnt. Dank des innovativen Ankerdesigns wird die Alveole im Fall einer Sofortimplantation stabilisiert und eine Atrophie verhindert. Der abc®-Anker kann ungestört einheilen und leistet somit die Grundlage für eine optimale Sekundärstabilität. Dank der ausgeklügelten Geometrie kann Gewebe nicht nur anwachsen, sondern auch einwachsen – die sogenannte Osseoinkorperation. Neben der Sicherheit unsere Produkte steht auch die Einfachheit immer wieder im Mittelpunkt, wenn wir in der Entwicklungsphase unsere Ansätze kritisch diskutieren. Und so bieten wir heute ein sehr einfach zu handhabendes Implantatsystem aus nur zwei Komponenten an, und legen somit die Messlatte hoch. Unser Instrumententray hat die Fläche eines Smartphones und beinhaltet trotzdem alle erforderlichen abc®-Instrumente. Eine weitere Innovation sorgt für eine sehr einfache Handhabung unserer Instrumente. Unsere Qualitätsmanagement Prozesse sind nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert. Unsere Produkte werden von Profis konzipiert, gefertigt und geprüft. Made in Germany muss nicht teuer sein, das beweisen wir mit unseren Produkten, die aus hochwertigen Materialien bestehen und höchste Qualitätsprozesse durchlaufen und dabei die gesamte Wertschöpfungskette in Deutschland beheimatet ist.

Das abc-Konzept lässt sich mit drei Worten beschreiben: einfach, sicher und schonend

 
 

einfach.

Da das abc®-Implantatsystem aus nur zwei Komponenten besteht. Weil unsere Anwender nur eine Hand voll Instrumente benötigen und weil alle Instrumente in einen innovativen, kleinen Instrumententray passen, in dem diese durch Magnetismus ihren Halt finden. Weil der abc®-Gedanke das Arbeiten mit Sets zu Grunde legt. Drei Sets für eine vollständige Patientenversorgung, alle Sets steril und alle notwendigen Komponenten im jeweiligen Set für den passenden Schritt.

sicher.

Weil das abc®-Implantatsystem eine Dauerfestigkeit bei einer Belastung von 650 N nach DIN EN ISO 14801 erreicht und damit mehr als 3x so viel wie vergleichbare Implantatsysteme mit einem enossalen Durchmesser von 3,5 mm. Weil die Materialien als auch die SLA-Oberflächenmodifikation dem wissenschaftlichen Stand der Technik entsprechen. Weil die speziell auf den abc®-Anker abgestimmten Bohrwerkzeuge sowie das chirurgische Protokoll zur Implantatbettpräparation auf unterschiedliche Knochen abgestimmt sind und die abc®-Bohrer über einen mechanischen Anschlag verfügen, so dass immer die optimale Bohrtiefe sichergestellt ist.

schonend.

Weil der abc®-Anker die natürliche Alveole stabilisiert und eine Atrophie verhindert. Weil durch das einzigartige Design des abc®-Ankers Gewebe an- und einwachsen kann und somit ein dreidimensionaler Verbund des Implantats geschaffen wird – ähnlicher der Wurzel eines Baumes. Weil die Zeit auf dem OP -Stuhl für die Patienten durch das einfache System so kurz wie möglich gestaltet wird.

 

Kein Mikrospalt in der Weichgewebsregion

Die transgingivale Basis besitzt keine Schnittstelle in der Weichgewebsregion wie die konventionellen mehrteiligen Implantate und deshalb können sich Bakterien und Keime nur sehr schwer ansiedeln, die u. a. eine Periimplantitis auslösen können.

Hohe Dauerfestigkeit

Durch das Verschrauben der Basis mit Anker entsteht ein fester Verbund, der wie ein Teil wirkt. Die in der DIN EN ISO 14801 ermittelten Werte für die Dauerfestigkeit des abc®-Implantats liegen weit über den vergleichbarer Durchmesser anderer Implantate und geben eine weitere Sicherheit für Patienten und Anwender. Die Basis verfügt teilweise über eine SLA-Oberfläche.

Dreidimensionaler Verbund durch Osseoinkorperation

Die Ankergeometrie ermöglicht das An- und Einwachsen des Gewebes, die sogenannte Osseoinkorperation. Dadurch entsteht ein dreidimensionaler Verbund mit dem Kieferknochen, der eine optimale Sekundärstabilität ermöglicht. Die Oberfläche des Titan-Ankers entspricht einer SLA-Oberfläche und somit dem Stand der Technik. Die Gewindeform ermöglicht eine hohe Primärstabilität und somit eine sichere Einheilung. Kräfte, die später auf den Zahnersatz wirken und über das Implantat in den Kiefer geleitet werden, werden durch die Geometrie gleichmäßig abgeleitet und Spannungsspitzen werden reduziert. Ein weiterer Vorteil des Anker-Basis-Prinzips: Unabhängig von der Tiefe der Insertion bleibt der Anker immer der Gleiche. Die Möglichkeit der Osseoinkorperation ändert sich dadurch nicht.

 

Dentalimplantate werden nach der DIN EN ISO 14801 mit einer Kraft dynamisch belastet, bis diese mechanisch versagen. Dabei wird die Kraft bestimmt, bei der das Implantat 5 Millionen Zyklen erträgt. Beim abc®-Implantat sind das 650 N. Damit ist die Dauerfestigkeit um den Faktor 3 höher als der Mittelwert bei Implantaten mit einem enossalen Durchmesser von 3,5 mm.
Durch die konsequente Anwendung moderner FE Methoden sichern wir die Produktentwicklung ab und stellen eine hohe Sicherheit unserer Produkte her.